Bäume und Sträucher

Weihnachtsbäume im Topf – Von der Weihnachsstube zurück in den Garten

Wer feiert das Weihnachtsfest ohne einen schön geschmückten Christbaum? Für die meisten Menschen ist auf den geschmückten Baum nicht zu verzichten. Doch der Umstand, dass der Baum schon nach wenigen Wochen weggeworfen wird, ist für viele Menschen inakzeptabel.

Der Baum im Topf – funktioniert das tatsächlich?

Viele nehmen an, dass es nicht möglich ist, einen Christbaum im Topf dauerhaft zu kultivieren. In erster Linie ist beim Kauf des Baumes Vorsicht geboten, denn nicht alle Gewächse sind für ein Leben als Weihnachtsbaum in einem Gefäß auch geeignet. Deshalb sind Tannen, die von Anfang an im Topf gezogen wurden, wesentlich besser geeignet.

Vorteile eines Weihnachtsbaumes im Topf

Statt jedes Jahr einen Baum für das Weihnachtsfest aus einer Monokultur zu beziehen, kann der Weihnachts-baum im Topf über Jahre hinweg verwendet werden.

Weihnachtsbäume in einem Gefäß überzeugen neben der Nachhaltigkeit auch durch zahlreiche Möglichkeiten der Nutzung. So kann der Baum nach dem Fest erfolgreich in den Garten umgesiedelt werden.

Weihnachtsbaum im Gefäß richtig pflegen

Entscheidet man sich für einen Baum im Topf, ist die richtige Pflege von großer Bedeutung.

  • Bevor der Baum in das geheizte Zimmer einzieht, sollte er sich eine Woche lang akklimatisieren dürfen. Zu diesem Zweck wird der Baum an einen kühlen Ort gestellt.
  • Entscheidend ist die Auswahl des passenden Stellplatzes: Heizungswärme mögen die Bäume überhaupt nicht, weshalb die kälteste Stelle im Raum gewählt werden sollte.
  • Gießen sollte man den Weihnachtsbaum jeden zweiten Tag mit nicht zu kühlem Wasser.
  • Wer einen Weihnachtsbaum im Gefäß haben möchte, sollte diesen höchstens zehn Tage im Wohnzimmer aufstellen. Anschließend sollte der Baum wieder an ein kühleres Umfeld gewöhnt und ein Standort im Freien gewählt werden.

Weihnachtsbaum im Freien auspflanzen

Viele wollen den Baum nach dem Weihnachtsfest im eigenen Garten auspflanzen. Damit das gelingt, ist es überaus wichtig, dass ein geeigneter Standort ausgewählt wird. Man gräbt ein Loch, das zumindest fünfzehn Zentimeter tiefer ist als die unterirdischen Teile des Baumes. Der Nadelbaum kommt in das Loch, welches mit Erde und etwas befüllt wird. Es ist zu beachten, dass der Baumstamm dabei nicht mit Erde bedeckt wird.

Fazit

Der optimale Zeitpunkt zum Auspflanzen des Baumes ist ab Mitte März, es sollte nur bei frostfreiem Pflanzboden geschehen und auch ein Spätfrost sollte nach Tunlichkeit nicht mehr vorkommen.

Ein erneutes Ausgraben für das nächste Weihnachten wird nicht empfohlen – dabei würden zu viele Wurzeln geschädigt werden, was im schlimmsten Fall zum Absterben des Baumes führt.

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